IT braucht auch physischen Schutz

IT braucht auch physischen Schutz

Einige Hinweise und Ratschläge

Die Digitalisierung erfordert oft Anpassungen zur Sicherung der IT. Gleichzeitig erkennen immer mehr der involvierten Parteien, dass dadurch auch neue Abhängigkeiten entstehen und ein IT-Ausfall das Unternehmen in vielerlei Hinsicht schädigen kann. Die grösste Bedrohung geht aber nicht unbedingt von Hackern aus. Zwar werden diese immer aktiver, ist die physische Sicherheit der IT durch eine Vielzahl anderer Faktoren gefährdet: u.a. Feuer, Rauch, Gas und Wasser. Hierzu müssen diese Gefahren aber erst erkannt werden. Aus den Resultaten dieser (hoffentlich regelmässigen) Analyse resultiert in der Folge ein angemessenes Sicherheitskonzept mit entsprechenden Massnahmen.

1. Zutritt und Berechtigung

IT ist vor unberechtigtem Zutritt zu schützen. Einen hohen Einbruchschutz bieten Produkte, die nach den Normen EN 1627, EN 1628, EN 1629 und EN 1630 zertifiziert wurden. sind. Sie wurden zahlreichen statischen und dynamischen Einbruchversuchen sowie Angriffen von aussen und innen unterzogen.

IT-Sicherheit ist aber auch das kontinuierliche Bewusstsein für mögliche Gefahren und Risiken. Daher sind auch diese Einrichtungen zu überwachen.

2. Nicht-natürliche Einflüsse

Die richtige Planung ist entscheidend, um zunächst nicht unnötige Investitionskosten und später Betriebskosten zu verursachen, und im Nachhinein dennoch erweiterbar zu bleiben. Ebenso stellt sich für mittelständische Unternehmen die Frage der Finanzierung. Eine weitere Gefahr kommt indirekt von grossen Datenmengen. Sie benötigen viel und skalierbaren Speicherplatz sowie eine hohe Rechenleistung, um sie auszuwerten. Ist ein entsprechendes Shielding inkludiert, schützen Kompaktrechenzentren diese Daten zusätzlich vor externen elektromagnetischen Impulsen. Dies ist auch für grössere Raum-in-Raum-Lösungen erforderlich. Eine geeignete Konzeption der Räume verhindert, dass aus dem Inneren elektromagnetisch abgestrahlte Informationen von Fremden gelesen werden können.

3. Natürliche Einflüsse

Die Gefahren für die IT können jedoch auch von anderen Seiten kommen, z.B. von einem Brand in unmittelbarer Nähe oder dem Ausfall der externen Stromversorgung. So bedrohen alle Öffnungen eines RZ oder Schutzraums die physikalische Sicherheit. Spezielle Kabelzuführungen mit Brandschottsystemen sind hierbei ebenso unerlässlich, wie moderne Brandmelde- und Löschanlagen, die speziell für den Einsatz in Server-Räumen entwickelt wurden. Sowohl für Kompaktrechenzentren als auch für Raum-in-Raum-Lösungen sind autarke USVs, eine hohe Feuerbeständigkeit sowie der Schutz vor Gas, Explosion, Löschwasser, Staub, Trümmerlasten oder Vandalismus wichtig.

It-zoom.de; Peter Wäsch; 11.05.2017
http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/drei-tipps-fuer-die-physische-sicherheit-der-it-16725/

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