Datenschutz: Der CISO wird erwachsen und löst sich vom CIO

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Fehlende Cybersecurity-Profis das grössere Problem als allgemeiner Fachkräftemangel

Intel befragte in einer Studie 775 Entscheider in acht Ländern. Die allgemeine Schlussfolgerung war, dass der Mangel an Fachkräften primär den Sicherheitsbereich negativ beeinflusst.


Über die Hälfte der Studienteilnehmer stellten fest, dass die ungenügende Anzahl von Spezialisten im Security-Bereich einen grösseren Einfluss auf den Betrieb hätten als der übrige allgemeine Mangel an IT-Personal und fast drei Viertel erwähnte einen deutlich spürbaren negativen Effekt auf den Geschäftsbetrieb.


Primär sahen die Teilnehmer hier ein Versagen des Staates, der die Ausbildung solcher Sicherheitsspezialisten nur ungenügend unterstütze.


Die Studie listet unter anderem zwei Ansätze, wie dem Problem begegnet werden könnte. Das erste Stichwort hier wäre «Diversity». Es wurde festgestellt, dass Frauen nur ungenügend vertreten sind und speziell in den USA das Potential der afroamerikanischen und hispanischen Bevölkerung ebenfalls nur ungenügend ausgeschöpft wird. Gleichzeitig wären aber auch mehr Anstrengungen erforderlich um diese Minoritäten für diese Themen zu interessieren.


Parallel zur zunehmenden Wichtigkeit der Cybersecurity wird wohl auch die Wichtigkeit des CISO steigen. Während früher nur 15 Prozent direkt an den CEO rapportierten, sei bis 2018 mit 75 Prozent zu rechnen.


Cio.de; 12.9.2016; http://www.cio.de/a/der-ciso-emanzipiert-sich-vom-cio,3260652